ÜBER MICH

Die Fotografie hat mich schon immer begleitet. Zur Professionalität bin ich aber erst in späteren Jahren durch einen meiner Berufe gekommen. Als Art Director erhielt ich dabei Einblick in den Alltag von professionellen Fotografen. Hierauf folgten meine Lehr- und Wanderjahre, die ich bei einem der besten Modefotografen der Welt absolvierte.

Die Fotografie hat mich aber schlussendlich in andere Gefilde geführt. Während vielen Jahren fotografierte ich auf der ganzen Welt für eine Menschenrechtsorganisation in Krisen- und Kriegsgebieten und realisierte diverse Projekte, Ausstellungen und Publikationen.

Das Reisen und die Fotografie gehören für mich essentiell zusammen, hatten und haben einen sehr grossen Stellenwert in meinem Leben. Als Sozialwissenschaftler und Fotograf interessiere ich mich natürlich speziell für Kultur, Land und Leute.

Für mich als Fotografen ist die Produktion von Bildern eine Form der Weitergabe von Information. Bilder sind mehrdeutig, symbolisch und verschlüsselt. Sie bieten Raum für Interpretation. Die Faszination könnte für mich nicht grösser sein, sei es als Betrachter oder als Hersteller von Bildern.

Als Fotograf zähle ich mich ja eigentlich zur Gattung der Kunsthandwerker. Seit die komplette Digitalisierung der Fotografie, vor allem aber der Verlust der mechanischen Reproduktion eines Wirklichkeitsausschnittes,  mein Kunsthandwerk von der Dunkelkammer an einen Hochleistungsrechner gekoppelt hat, ist die Faszination zum Glück eher noch grösser geworden. Auch wenn mir manchmal die Dunkelkammer, der Duft von Entwicklerflüssigkeit, das langsame Auftauchen eines Bildumrisses auf meinem Barytpapier im Entwicklerbad und eine Flasche Roter (guter Roter) schon arg fehlt.